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andi-kaninchen

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21

Donnerstag, 11. Januar 2018, 06:42

Guten Morgen Klemens, das weiß ich aus eigener Erfahrung.
So war es auch nicht gemeint.
Das ist leider das Problem, beim Schreiben bleiben immer einige Sachen ungesagt, und oder werden falsch interpretiert.
Ich meine damit die allgemeinen Kosten, welche von unserem Beitrag dafür verwendet werden.
Jetzt nicht gleich wieder falsch interpretieren. Ich kann besser reden als die Gedanken aufschreiben.
Es ist für mich erstaunlich, da beraten die Vorstände und es kommt nur wenig unten an der Basis an.
Oder bin ich der einzige der wieder von nichts was weiß?
Ich habe zum Beispiel noch nie eine Lehrschrift erhalten(da heißt es immer es gab nicht genug). Das gehört aber hier nicht zu und bitte nicht gleich wieder alles auseinander reißen.
Mir liegt das Thema sehr am Herzen, da ich genügend Züchter kenne die sich das so nicht leisten können.
Es ist mir aber nichtmehr möglich ein Posten oder weitreichende Arbeiten zu übernehmen. Das ist nicht leicht für mich, aber auch das ist hier jetzt nicht wichtig.

So nun zurück, Kai, warum setzten die Landesverbände nicht zusammen und tauschen ihre Erfahrungen aus. Am Ende, das ist nur meine Meinung, muss der Bundesvorstand die Sache übernehmen und endlich für alle sichtbar was unternehmen.
Es dauert nicht lange und es wird wieder wärmer, dann muss schon wieder geimpft werden.
Und nichts ist passiert.
Auch wenn es momentan nur einen vorübergehenden Vorsitzenden haben.
Es gab hier noch im Dezember nachgewiesende Ausbrüche der RHD2. Diese Seuche macht keine Pause!!!
Gruß Andreas


Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!

22

Donnerstag, 11. Januar 2018, 08:03

Guten Morgen Andi
Jetzt schreibe ich auch einmal was zu deinem Thema, da es dir ja wirklich wichtig ist. Ich habe vor einem Jahr schon einmal den Vorschlag gemacht, einen Züchter im Kreisverband auszubilden, der die Tiere impfen darf. Wir haben in unserem Verband Züchter die Tierärzte sind, die könnten das den Leuten theoretisch und praktisch beibringen. Dann kam das Gegenargument, die Tiere müssten vor dem impfen untersucht werden und gesund sein. (Theorie!!!) Was sieht ein Tierarzt beim impfen, was ein Züchter nicht sehen würde? Zudem könnte (müsste) halt dann geschult werden, auf was zu achten ist. Bei den Tauben und Hühnerzüchtern funktioniert das komischerweise ohne Probleme. Da kann sogar jeder Züchter selbst seine Tiere impfen. Tätowieren darf man als Züchter, impfen nicht. Wenn so eine Person im Kreisverband vorhanden wäre, könnte der Impfstoff über den Kreisverband bestellt und dann verimpft werden. Das diese Person dann eine Aufwandsentschädigung erhalten würde, wäre ja selbstverständlich. Wenn er immer einen Verein auf einmal dran nimmt und der Verein vielleicht sogar die Aufwandsentschädigung übernehmen würde, blieben dem Züchter nur die Kosten für den Impfstoff. Wenn man das einmal durchsetzen könnte, das eine Person "von uns" impfen darf, würde die ganze Impferei wesentlich günstiger werden. Für mich ist das eigentlich eine Aufgabe für den Tierschutzbeauftragten. Denn, wer einmal gesehen hat wie die Tiere elendig verenden, sollte aus tierschutzrechtlichen Gründen schon starkes Interesse daran haben, das jeder Züchter seine Tiere impfen kann. Mir als Züchter wäre eine impfberechtigte Person egal ob im KV oder BV wesentlich wichtiger als andere Personen (z.B. Ehren Schiedsgericht).
Gruß
Franz
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23

Donnerstag, 11. Januar 2018, 09:03

Guten Morgen,

Dann kam das Gegenargument, die Tiere müssten vor dem impfen untersucht werden und gesund sein. (Theorie!!!) Was sieht ein Tierarzt beim impfen, was ein Züchter nicht sehen würde?
Dazu kann ich vielleicht ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.
Der Tierarzt überprüft vor dem Impfen den Allgemeinzustand. Dazu gehört das Abhören der Lunge und des Herzens. Alleine das ist schon nicht ganz einfach und man braucht viel Übung, um hier eine Abnormalität feststellen zu können. Man hört zunächst einmal nämlich gar nichts, da das Fell die meisten Geräusche quasi "verschluckt". Als ich das zum ersten Mal ausprobiert habe, dachte ich, mein Stethoskop wäre kaputt. Bis ich es an meiner Tochter anlegte und fast einen Hörschaden erlitt. ;)
Dann gehört auch das Abtasten dazu. Hier überprüft der Tierarzt die Lymphknoten, ob diese womöglich geschwollen sind, was für einen Infekt sprechen würde. Alleine diese aufzufinden ist schon nicht einfach.
Soviel dazu, zumindest theoretisch.

Bei den Tauben und Hühnerzüchtern funktioniert das komischerweise ohne Probleme. Da kann sogar jeder Züchter selbst seine Tiere impfen.
Hier wird meist die Impfung über das Trinkwasser gereicht und nicht injiziert.
Ich muss vorab eine Kotprobe vom Tierarzt untersuchen lassen und dann erst gibt es die Impfung.

Nichtsdestotrotz ist es, soweit ich informiert bin, trotzdem möglich, Jemanden ausbilden zu lassen, der dann die Genehmigung zum Impfen erhält.

Gruß
Claudia
Stil ist nicht das Ende des Besens!

24

Donnerstag, 11. Januar 2018, 11:06

Nichtsdestotrotz ist es, soweit ich informiert bin, trotzdem möglich, Jemanden ausbilden zu lassen, der dann die Genehmigung zum Impfen erhält.

Hallo Claudia
Sollte es nicht möglich sein, sollte man es möglich machen. Für die Züchter wäre es in meinen Augen, die wohl mit Abstand beste Lösung.
Gruß Franz
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andi-kaninchen

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25

Donnerstag, 11. Januar 2018, 12:37

Genau darum geht es mir, miteinander reden und nach Lösungen suchen.
Aus meiner leidvollen Erfahrung der letzten Jahre kann ich mit Gewissheit sagen,
GEHT NICHT GIBT'S NICHT !!!
Gruß Andreas


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ClaudiaD

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26

Donnerstag, 11. Januar 2018, 13:29

Hallo Franz,

Sollte es nicht möglich sein, sollte man es möglich machen. Für die Züchter wäre es in meinen Augen, die wohl mit Abstand beste Lösung.
Ich weiß auf jeden Fall mit Sicherheit, dass gewerbliche Züchter diese Genehmigung haben bzw. sich dafür qualifizieren können und für ihre erzüchteten Tiere Impfstoff direkt beim Hersteller bzw. Großhändler beziehen dürfen.
Dies wird dann natürlich regelmäßig vom Veterinäramt kontrolliert und er darf auch keinen Impfstoff abgeben oder nicht eigene Tiere damit versorgen.
Aber ganz offensichtlich ist hier eine Ausnahme möglich.

Gruß
Claudia
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andi-kaninchen

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27

Donnerstag, 11. Januar 2018, 16:45

Es gibt ja zB auch bei Hundezüchtern, oder wie die sich nennen mögen, welche die die Erlaubnis haben zu impfen.
Sie besorgen den Impfstoff und legen los.
Ich weiß ja nicht ob das gehen würde, meine Tochter zB ist ja bald Tierarzthelferin und die Impfen dann ja auch.
Da gibt es ja noch mehr im Verband.
Es muss doch möglich sein mit dem Hersteller ins Gespräch zu kommen.
Am Ende zählt das Ergebnis!
Es geht doch in erster Linie um unsere Tiere und nicht um den Züchter.
Wir haben doch, so sehe ich das, eine Verantwortung den Kaninchen gegenüber!
Nur muss es auch bezahlbar sein, sonst gute Nacht Kaninchenzucht.
Gruß Andreas


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Kai

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Donnerstag, 11. Januar 2018, 17:33

Hallo,
wie ich schon schrieb ist dies von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Bei uns hat vor einigen Jahren auch ein Verein einen Impfbeauftragten gehabt.
Es wurde ein Antrag an das Kreisveterinäramt gestellt und da die Person den passenden beruflichen Hinterdrunf hat, wurde es genehmigt.

Der Hakeb war nur, dass ein Tierarzt trotzdem die Impfbescheinigung unterschreiben muss UND den Gesundheitszustand der Tiere gegen Bezahlung kontrollierte.
Es kam nicht viel günstger.

Auch haben wir schon Sammelimpfungen organisiert, bei einigen Züchtern war es prima organisiert und die Tiere konnten "im Minutentakt" geimpft werden,
bei anderen Züchtern dauerte es aber so lange, bis sie "die richtigen Tiere" gesucht hatten, dass der Tierarzt für weitere Impfaktionen nicht zur Verfügung stand.

Ich finde es prima, wenn hier verschiedenen Möglichkeiten aufgelistet werden, vielleicht ist ja da eine solche Anregung bei, die dann auch in der raxis dann umgesetzt wird.

Liebe Grüße
Kai

andi-kaninchen

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29

Freitag, 12. Januar 2018, 06:54

Ja genau so Kai.
Nur leider habe ich den Eindruck, viele lesen mit und warten ab was dabei rauskommt.

HALLO DAS IST AN ALLE GERICHTET DIE HIER UNTERWEGS SIND, SAGT UND SCHREIBT EURE GEDANKEN ZUM THEMA HIER AUF.
Gruß Andreas


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Feivel

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Freitag, 12. Januar 2018, 11:29

Dann schreibe ich mal ;)


Soooo, meine Gedanken noch dazu:


Wieeeeeee, der TA untersucht das Kaninchen bevor es impft ? Echt ??? Wo ???

Wenn ich meinen TA nur für mich in meinen Stall bestelle, egal was ich geimpft haben möchte wird wirklich jedes Tier abgehört.
Ist wirklich so. Kostet mich dann aber auch eine andere Gesamtsumme als wenn ich das "Massenimpfen" über den Verein mitmache.

Und da hat mir kein einziger TA ein Kaninchen untersucht/abgehört! Das geht wirklich zack-zack, mit zwei Leuten, einer setzt das Tier dem TA zum impfen hin, derweil holt der zweite das nächste Tier, usw. alles im "Fliegenden wechsel" sozusagen.

Das kostet bei und, nur RHD2, 4,50€ bis 5,50€ pro Tier.

Ich weiß das da manche Züchter anfangen und überlegen ob er nur die Ausstellungstiere impfen lässt, Bestand reduziert und alle dafür impfen lässt, ganz aufhört ...
Ich kann es keinem Übel nehmen!

Für manche ist die Kaninchenzucht noch ein Hobby welches man u.U. mit wenig Geld betreieben kann, Betonung liegt auf kann.
Aber das ist in dem Fall dann vorbei.
So manch einer hat 30 Tiere im Stall, freut sich auf die Lokal- und Kreisschau und ist völlig damit zufrieden. Hat das Geld für diese Tiere, versorgt sie bestens und dann muss er eventuell 7 € pro Tier für das impfen ausgeben.
Sorry Leute, ich kann es wirklich verstehen wenn da manch einer rechnen muss und dadurch sein Hobby an den Nagel hängt.
Vielleicht noch 2 Tiere pro Jahr als Weihnachtsbraten durchfüttert.

Wir hatten Glück das wir einen Zuschuss vom Verein dazu bekommen.

Wir werden dieses Jahr auch mehr Tiere als sonst im Stall haben.
Mein Mann hat sich von mir für die Kaninchen begeistern lassen und hat nun seine eigene Rasse.
Ich habe den Hals mit den Burgundern wegen den Großschauen und habe mich da komplett für was anderes entschieden, kann aber die Brugunder nicht ganz sein lassen. Muss da noch mehrere Nächte drüber schlafen.
Dann habe ich noch die Zwerg Rexe, ich gebe zu, da bin ich nur halb dabei. Die finde ich goldig, freue mich über meine 96,5 auf der Lokalschau, aber da besitze ich nicht wirklich den Ehrgeiz das ich da "voran" kommen möchte.
Da werde ich auch nochmal drüber schlafen. Jaaa, ich weiß, ich bin da auch nicht so "der typische Züchter". Kann ich aber sehr gut mit leben.

Allerdings muss ich auch aufpassen, denn das Impfgeld schlägt da schon sehr heftig ein :(
Da merkt man halt leider wieder das man nicht alles haben / machen kann.


Soo, ich schweife ab. Sorry.


Ich bin schon dafür das sich die Landesverbände zusammen setzen sollten und dieses Thema nicht unter den Tisch fallen lassen dürfen. Denke aber das das auch geschieht. Sie vertreten ja uns alle, jeden kleinen Züchter der irgendwie in einem Verein vertreten ist und da hilft / mitmacht / was bewirkt.

Ich weiß nicht ob das Geld vorhanden ist um absofort immer einen Zuschuss dazu zu geben.
Wenn mehr Züchter aufgeben / aufhören kommt ja auch weniger Geld in die Kassen ...

Das mit dem Impfbeauftragten ist vielleicht eine gute Idee, aber ich kenne mich, ich bin vom Charakter her der Typ der da erstmal nicht so wirklich das vertrauen drinn hat und dann lieber privat meine eigene TÄ holt.
Und nein, ich möchte auch nicht die Verantwortung übernehmen und dieser Beauftragte selber werden.
Aber es tickt ja was für ein Glück nicht jeder so ;)

Aber was das dann wieder kostet, die "Lizenz" zum Impfen ohne TA-Studium ... die "Ausbildung", "Weiterbildung", die "Prüfungsgebühren", keine Ahnung was einer Behörde da wieder einfällt um das dann wieder so zu gestalten das es sich auch nicht rechnet ...

Aber wenn man mal von den reinen Kosten der Impfdosis ausgeht würde man schon Geld sparen wenn man keinen TA mehr bräuchte.

Ich kann nicht einschätzen ob es Gerechtfertigt ist eine 50er Dosis für 180€ anzubieten.
Da stecken Entwicklungskosten dahinter, es soll ja auch in Zukunft weiter geforcht werden könne.
Da kommen Betriebskosten dazu, Gehälter der Mitarbeiter, ...
Jeder von uns möchte ja auch seinen Lohn haben ...

Sooo, ich hoffe man konnte mir in etwa folgen, meine Gedanken schweifen gerne ab, machmal wird es etwas wirr, sorry. Ich gehe mir jetzt mal einen Kaffe holen ;)
Liebe Grüße, Sabine

Feivel

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31

Freitag, 12. Januar 2018, 12:18

Ach du Schande, bisserl arg viel Text 8| :pinch:

In kurz: ja, ich bin der Meinung das der Verband sich für uns einsetzen muss (!), er ist schließlich indirekt der Vertreter für jeden einzelnen Züchter.
Liebe Grüße, Sabine

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Freitag, 12. Januar 2018, 12:45

Ich kann nicht einschätzen ob es Gerechtfertigt ist eine 50er Dosis für 180€ anzubieten.
das gleiche Produkt, vom selben Hersteller kostet derzeit in Frankreich um die 70,-€, war aber auch schon billiger.

Gruß Klemens

Feivel

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Freitag, 12. Januar 2018, 16:56

Ähhh, ok, das ist dann allerdings äußerst heftig X(
Vielleicht ist das Porto nach D so teuer :S :wacko: (Wurde doch in Frankreich hergestellt, gelle? )
Liebe Grüße, Sabine

34

Freitag, 12. Januar 2018, 20:31

Bevor man Lösungen sucht, sollte man meiner Meinung nach der Sache einmal auf den Grund gehen, was überhaupt die hohen Kosten verursacht? Bei mir was es im letzten Jahr so, dass ich einige Tierärzte hatte die 10 Euro für ein Tier zum impfen verlangten. Der günstigste war bei 8,50 Euro. Kosten laut Tierarzt: 5,00 Euro für den Impfstoff und 3,50 fürs impfen. (50 Tiere!) Mir kann doch kein Mensch erzählen, das eine 50er Flache Filavac 250 Euro in Deutschland kostet. Kostet der Impfstoff im ganzen Bundesgebiet eigentlich das gleiche? Wenn nein, warum nicht? Was ein Tierarzt verlangt, kann ich beeinflussen in dem ich mir einen anderen suche. Den Preis für den Impfstoff leider nicht. Wäre es möglich, das man den Preis für den Impfstoff den ein Tierarzt bezahlen muss, irgendwie erfährt? Dann wüsste ich wenigstens sofort, wie ich bei bestimmten Tierärzten dran bin. Daher würde ich gerne wissen: Ist jetzt der Impfstoff so teuer oder liegt es wirklich nur am Tierarzt?

Gruß Franz
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Freitag, 12. Januar 2018, 21:52

Hallo Franz

ich vermute dass das Impfmittel in Deutschland von der Pharmaindustrie, die das Produkt aus Frankreich vertreibt, im Listenpreis höher angesetzt hat, als in unseren Nachbarländern.

In der BRD sind im allgemeinen die LVP auch in anderen Bereichen ( techn. Artikel, z.Bsp. Schweißtechnik, Werkzeug, oder Neuwagen etc) teurer als z Bsp. in der Niederlande.

Diese Erfahrumg habe ich schon häufiger machen müssen.

Bernd

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Samstag, 13. Januar 2018, 08:15

Von meiner Tochter weiß ich nur, daß der Vertreter der das Zeug angeboten hat gleich sagte das das Zeug teuer ist.
Das ist was ich nicht verstehe und daher ja der Aufruf als Verband da was zu machen.
In der Gemeinschaft sind wir stärker als als Einzelperson.
Leider ist es ja in diesem Land so, daß unter der Hand viel gemeckert wird, nur dazu stehen wollen dann die Wenigsten.
Das weiß ich aus eigener Erfahrung (Betriebsratsvorsitzender) und mehr.
Daher müssen wir zusammen halten und dem der da für uns Eintritt den Rücken stärken!
Wenn ich könnte wie ich möchte, aber ist wie es ist.
Das heißt ja nicht das man nicht trotzdem mit machen kann.
Also äußert euch weiter, das ist doch das wichtigste was in diesem Jahr angegangen werden muss. Ja ja da sind noch andere Sachen, nur die laufen ja schon.
Also weiter im Text, sonst müssen wir alle unseren Impfstoff in Frankreich kaufen. Da möchte ich die Gesichter der Verantwortlichen bei der Pharmafirma sehen.
Nur das ist ja nicht Sinn der Sache.
Gruß Andreas


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PeterW

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Montag, 15. Januar 2018, 09:11

Guten Morgen,

ich habe in letzter zeit zu dem Thema nichts mehr geschrieben, war jedoch nicht untätig......und hatte auch Ärger.

Fakten sind, dass in BRD Impfstoffe schlicht deutlich teuerer sind als im umliegenden Ausland, deutsche TÄ jedoch nur deutsche Produkte impfen dürfen !!! Ebenso ist eine gründliche Untersuchung vor Impfungen Pflicht, wer es nicht tut ....muss dies auch als TA verantworten, sollte irgendwas passieren.

Nicht TÄ die Impfungen zu erlauben wird nicht billiger sondern in erster Linie unsicherer, Claudia beschreibt ja sehr anschaulich die Schwierigkeiten der Voruntersuchung für Laien...

Das Grundproblem ist doch eigentlich, dass RHD und seine Varianten nicht meldepflichtig ist - selbstverständlich müssten dann auch alle Kaninchen den Gemeindeämtern gemeldet werden wie bei Geflügel auch. Wäre dem so und alle Tiere müssten geimpft werden, würde automatisch auch die gesteigerte Nachfrage den Preis nach unten regulieren - siehe Geflügel usw.

Rassekaninchenzucht ist eine ernsthafte Sache und dient der ökologischen Vielfalt auch in der Zukunft und hätte es verdient, ernst genommen zu werden - auch von Amtsseite - und genau hier wäre auch der Ansatzpunkt für den ZDRK, nicht klein-klein und ja nicht zu viel nach außen, ja wir sind ein Verband der sich nicht verstecken braucht, wir stellen sogar Forderungen nach besserem Tierschutz...

Das Verbot der Massentierhaltung könnte ein Neustart in die teirschutzkonforme Kaninchenzucht bedeuten...

mfg Peter

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Montag, 15. Januar 2018, 09:29

Hallo Peter,
Wobei zu allerersten der Begriff der Massentierhaltung zu definieren ist. Sobald es um erwerbsmäßige Tierhaltung geht sind die Anforderungen andere als die idyllische, Kleinbäuerliche Tierhaltung des 19. Jahrhunderts, mit einer Kuh, drei Schweinen, zwei Ziegen, ein paar Hühner und einem Hahn der auf dem Misthaufen mitten im unbefestigten Hof auf dem Mist kratzt, so wie wir es aus den Bilderbüchern für unsere kleinsten kennen. RealistischeFleisch Produktion muss anders aussehen. Ich will zu diesen mittelalterlichen Bedingungen auch nicht mehr arbeiten.

Gruß Klemens

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Montag, 15. Januar 2018, 10:17

Hallo Klemens,

für mich ist klar, dass auch erwerbsmäßige Tierhaltung unter Tierschutzgesichtspunkten durchzuführen ist, auch da haben Tiere das Recht auf artgerechte Haltung, wie immer diese noch genau zu definieren sein wird. Diese Frage allerdings den "Glyphosatbefürwortern" zu überlassen halte ich für zu gefährlich - gerade in Hinblick auf kommende Generationen...

Die Bauern heute sollen auch nicht wie im Mittelalter arbeiten müssen - tun sie auch schon lange nicht mehr -, sie sollen für Ihre Arbeit bzw. für die angebotene Fleischqualität auch entsprechend bezahlt werden.

Um aufs Thema zurückzukommen - mehr Variabilität in der Fleischproduktion birgt Chancen auch für die Kaninchenzucht, dies wiederum macht sie auch "akzeptabler" bei der Forschung von z.B. Impfstoffen...

mfg Peter

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Montag, 15. Januar 2018, 11:18

Wir haben das Glück einen pensionierten Tierarzt im Verein zu haben, der die Kaninchen Impft. Wenn der irgendwann einmal nicht mehr kann, werden wir uns auch umsehen müssen. Zumal auch unsere Tierärztin die hier aktuell noch praktiziert diesjahr in Rente geht.
An den Impstoff rann zu kommen war allerdings ein ziemlicher krampf!
Angeblich ist der Impfstoff in De so teuer weil die Kosten für die Zulassung so hoch waren.

Zum Thema Kleinbauern,
bei uns verschwinden immer mehr kleine Landwirdschafts Betriebe.
Nicht weil sie nicht mehr wollen oder mittelalterliche Arbeitsbedingungen herschen, sondern weil es ständig neue Auflagen giebt.
Der Bauer wo wir unser Heu bekommen, hat mir letztes Jahr erzählt dass sie innerhalb von zwei Jahren zweimal neue Waschbecken für über Tausend Euro anschaffen mussten weil sich irgendwelche Regelungen geändert hätten.
Gehts noch? Was soll das denn?
Eine Freundin arbeitet bei einem Landwirt am Ort, der ist schon etwas grösser. Ich behaupte der hat hier im Ort die beste Tierhaltung, sogar die Schweine dürfen raus auf die Wiese. Wir haben uns vor einer weile mal unterhalten, die Sprache kam irgendwann auf Staatliche Förderungen, er hat nur geschnaubt und gemeint er würde davon nichts haben, das geht alles nur an die Großbetriebe. Und ich finde den "Hof" jetzt nicht besonders klein.
Die Großen haben meiner Meinung nach nicht mehr viel mit Landwirtschaft zu tun, das ist für mich nur noch Industrie zumindest was die Fleichproduktion angeht.

Lg Larissa